Kreativität steigern

In den Flow kommen: Für mehr Kreativität und Sinngefühl

Du hast keine Ideen, bist unproduktiv und bekommst nichts so richtig zustande? Dann fehlt dir der Flow – dieses Gefühl, wenn man völlig die Zeit vergisst, während man in eine Aufgabe vertieft ist. Doch wir wissen alle, wie schwierig es ist, sein Potenzial auszuschöpfen, wenn man konstant von Ablenkungen umgeben ist oder innerlich blockiert ist. Zum Glück gibt es Wege, um mehr Flow zu erzeugen, deiner Kreativität als Frau freien Lauf zu lassen und deine eigenen Grenzen zu überwinden.

In diesem Beitrag erfährst du, wie sich FLOW wissenschaftlich erwiesenermaßen erzeugen lässt: dank eines Mannes mit einem unaussprechbaren Nachnamen.

 

Was ist Flow?

Hattest du schon mal einen Tag, an dem du so konzentriert und kreativ warst, dass es sich anfühlte, als wäre die Zeit stehen geblieben? Das ist das Gefühl von Flow. Flow wird oft als ein angenehmer Zustand beschrieben, in dem man sich völlig in eine Aktivität fallenlässt. Das ist der Moment, in dem dein Geist und dein Körper ganz und gar mit einer geistigen oder körperlichen Aufgabe beschäftigt sind und du dein wahres Potenzial ausschöpfen kannst. Flow ist also ein Zustand, in dem wir das Gefühl haben, unser bestes Selbst zu sein und das zu tun, wozu wir bestimmt sind.

Wikipedia definiert FLOW als

beglückend erlebtes Gefühl eines mentalen Zustandes völliger Vertiefung und restlosen Aufgehens in einer Tätigkeit, die wie von selbst vor sich geht – auf Deutsch in etwa Schaffens- bzw. Tätigkeitsrausch oder auch Funktionslust. Flow kann bei der Steuerung eines komplexen, schnell ablaufenden Geschehens im Bereich zwischen Überforderung (Angst) und Unterforderung (Langeweile) entstehen.

 

flow erzeugen

4 Techniken, um in den Fluss zu kommen und kreativer und produktiver zu arbeiten

Ich stelle dir im Folgenden die 4 (1/2) wichtigsten Flow-Techniken vor, mit denen du in einen Fluss beim Arbeiten kommst. Sie steigern nachweislich die Produktivität, Kreativität und das Wohlgefühl währenddessen. Nimm einfach die, die für dich am besten funktioniert, und perfektioniere sie. Viel Freude beim Ausprobieren!

 

1. Verwende die Pomodoro-Methode

“Erst arbeiten, dann Pause” ist nicht umsonst beliebt! Es ist erwiesen, dass sich unser Gehirn erfrischt und konzentrierter fühlt, wenn wir in Stößen arbeiten können. Stell dir einen Timer oder eine Eieruhr. Wähle ein Miniprojekt oder eine Aufgabe und arbeite an ihnen für die festgelegte Zeit. Ist die Zeit abgelaufen, gönn dir schamlos die Pause, um dich wieder aufzuladen und stark zurückzukommen.

 

2. Mach’s wie Disney

Die Disney-Methode ist für viele Kreative und Denker ein wahrer Schatz: weil sie gut funktioniert. Und so geht’s: Such dir einen Arbeitsplatz mit möglichen vielen freien Seiten (idealerweise 4) oder mehrere Arbeitsplätze in deiner Wohnung/deinem Büro. Jeder Tischseite bzw. jedem Arbeitsplatz schreibst du eine Aufgabe zu:

  1. Vordere Seite: Ideenfindung für dein Projekt
  2. Hintere Seite: Erstellung eines groben Plans für dein Projekt (Projektschritte, Zeitplanung, Visual Branding usw.)
  3. Linke Seite: Überprüfung deiner Ergebnisse aus einer anderen Sichtweise als deiner bzw. der gegensätzlichen (Autor-Lektor, Projektmanager-Vorgesetzter, Anbieter-Kunde usw.)
  4. Rechte Seite: Bergperspektive (Prüfung des Endergebnisse)

Disney beispielsweise setzte sich fürs Schreiben immer an eine andere Seite/einen anderen Ort als die/den, an dem er seine Geschichten, Charaktere, Aussehen plante. So verband er mit dem jeweiligen Ort stets eine Aufgabe. Spirituelle würden sagen, dass er die Energie an einem Ort bündelte, weshalb er stets in sie eintauchen konnte.

 

3. Deine innere Vision

Erstelle dir ein Vision Board, das du mit allem, was dein Projekt/Traum abbildet, bebilderst. Hänge es sichtbar in deinen Räumlichkeiten auf oder mach sie zum Handyhintergrund. Welche Ziele verfolgst du? Welche Emotionen werden da sein, wenn es vollendet, welche glücklichen Änderungen? Wie geht es danach weiter? Wie sehen die Tage oder Stimmungen aller Anwesenden aus? Welche Probleme sind da aus der Welt geschafft?

Lass dich inspirieren: Mach dir zum Beispiel Musik an, schließ die Augen und lass einen Film vor deinem inneren Auge ablaufen. Stell dir vor, was geschieht, bis deine Vision final umgesetzt wurde. Fühle – ganz nach dem Prinzip einer gelungenen Manifestation – die Emotionen, die dann vorhanden sein werden: bei dir, deinen Mitarbeiter:innen, deinen Kunden, deinem Team.

 

4. Verschriftliche dir deine Vision: Schreibdenken

Ulrike Scheuermann beschrieb diese Optimierungsmethode in ihrem gleichnamigen Buch. Schreibdenken bedeutet nicht mehr, als sich im Vorfeld oder Nachhinein mit Zettel und Stift zu bewaffnen und seine Gedanken zur Optimierung eines Projekts/einer Situation aufzuschreiben. Im Schreiben selbst lassen sich sowohl neue Erkenntnisse gewinnen, als auch bereits bestehende näher durchdringen. Schreiben löst zudem negative Gefühle und Blockaden. In Studien schnitten Studierende in Prüfungen sogar besser ab, wenn sie zuvor ihre Gedanken, Sorgen und Ängste niederschrieben.

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Du hast noch andere Ideen, wie man in den Flow kommt? Ich freue mich, wenn du sie in die Kommentare packst.

Viele Grüße
Janett Menzel

 

Nur wenn du dich traust, du selbst zu sein, können Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen in dein Leben einziehen. Nur wenn du weißt, wer du bist, kannst du deinen eigenen Weg gehen. Nur wenn du dein Selbst liebst, können dich andere so lieben, wie du wirklich bist.

Nur wenn du dich traust, du selbst zu sein, können Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen in dein Leben einziehen. Nur wenn du weißt, wer du bist, kannst du deinen eigenen Weg gehen. Nur wenn du dein Selbst liebst, können dich andere so lieben, wie du wirklich bist.

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